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Naturschutz im Garten
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Es ist leider so, wie
Horst Stern im Vorwort zu dem Buch "Der Naturgarten" schreibt: "Im Urlaub
bewundern wir in Mittelmeerdörfern unverfälschten Wildwuchs am Wegrand, ungeordnete
Blütenpracht und überwuchertes Gemäuer. Zu Hause aber rücken wir mit Hacke und
chemischen Giften der Natur im Garten, im Dorf und in der Stadt zu Leibe".
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Und dabei ist es
gar nicht so schwer, in unseren Gärten, die zusammengerechnet eine mehr als viermal so
große Fläche bilden wie alle vorhandenen Naturschutzgebiete, nicht gegen die Natur,
sondern mit ihr zu arbeiten:
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Pflanzen Sie in Ihrem
Garten möglichst viele heimische Bäume, Sträucher und Stauden, denn die pflegeleichten
immergrünen Sträucher und Bodendecker aus Asien und Südeuropa bieten unserer heimischen
Tierwelt wenig Nahrungsmöglichkeiten und sind anfälliger für Krankheiten! |
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Gestalten Sie Ihren
Garten möglichst abwechslungsreich mit Natursteinen,
einem Gartenteich, morschem Holz und
dichtem Gebüsch! |
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Geben Sie auch
Wildkräutern eine Möglichkeit zu wachsen, wenigstens unter Sträuchern oder am
Rasenrand! |
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Lassen Sie einen Teil
des Rasens ungeschoren, damit er sich zur farbenfrohen Wiese entwickeln kann! |
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Erhalten Sie den
Gartenboden gesund, indem Sie nicht umgraben, sondern nur mit der Forke oder dem
Kultivator lockern! |
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Halten Sie den Boden
zwischen den Stauden und Kulturpflanzen immer mit Mulch (Rasenschnitt, Laub, Häcksel)
bedeckt! Der Boden bleibt so unkrautfrei, wird locker und gleichzeitig gedüngt! |
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Verbrennen Sie keine
Gartenabfälle, denn sie können durch Kompostieren und Häckseln wieder zu Humus und
Dünger werden! |
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Verwenden Sie keine
chemischen Unkraut- oder Schädlingsvertilgungsmittel! Verhindern Sie Schädlingsbefall
mit biologischen Mitteln: Bepflanzen Sie den Garten in Mischkultur! Schützen und fördern
Sie alle Tiere, die Schädlinge vertilgen, z. B. Laufkäfer, Spinnen, Marienkäfer, Igel,
Wiesel, Erdkröte, Schwebfliege, Ohrwurm, Schlupfwespe und Singvögel. |
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